Artur vom Besenpuhl
Artur vom Besenpuhl

Mark, Memories und kleine Suche

Aufbau zweier Punkte im 45° Winkel. Geländeübergänge verschiedener Bewuchs, ein Weg und ein kleiner Hügel. Entfernung rund 60 m. Punkt 1: Mark fällt, Apport; Dummy wird nachgelegt, Voran; Dummy wird nachgelegt. Punkt 2: Mark fällt, Apport; Dummy wird nachgelegt, Voran; Dummy wird nachgelegt. Ausgangspunkt um ca. 30 Meter nach hinter verändert. Auf dem Weg zu den Memories fallen je eine Markierung. Wendung, noch mal 5 Meter Standpunkt verändert. Erst wird die zuerst gefallene Markierung geholt, dann die zweite. Im Anschluss über die zuletzt geholte Markierung hinweg geschickt, Voran auf Punkt 1. Auf Punkt 2 mit Voran geschickt, an der Markstelle Kleine Suche, dann Back auf Punkt 2 weiter. An der Stelle mit der kleinen Suche wird ein Dummy nachgelegt, mit Voran dorthin und noch mal suchen lassen. 

Basics, Basics, Basics

Wir haben die freien Tage genutzt und verstärkt die Basiselemente Voran, Back, Rüber inkl. Stopppfiff trainiert. Dummies sichtig auslegen, gemeinsamer Fußweg zum nächsten Punkt, erneutes Auslegen, Hund auf den ersten Punkt schicken. Alle Punkte wurden zunächst so aufgebaut, dann kamen Variationen von Back und Rüber hinzu. Highlight: Hund an einem Punkt absetzen, Entfernung herstellen und dann erst an der Stelle mit Suchenpfiff suchen lassen. Erst im nächsten Schritt ging es noch einmal an diesen Punkt und Rüber. Geländeübergänge wurden mit eingebaut.

Große Suche

Nicht sichtig 8 Dummies ausgelegt. Gelände: 40 x 50 m, Bewuchs: mittelhoch, locker, Kiefernbäumchen. Wind: Seitlich, bis Rückenwind.

Im ersten Schritt Artur direkt davor abgesetzt - Such verloren. Dann nach und nach Entfernung zum Gebiet aufgebaut und mit Voran, Back, Rüber kombiniert. Den Letzten haben wir dann gemeinsam gesucht. Dauer 20 min.

Markieren, markieren und Gehorsam

An diesem Wochenende stand Markieren auf dem Plan. Mit Geländeübergängen, Bewuchswechsel, Blickwinkelwechsel, Helfer verändert den Standort nach dem Wurf, Doppelmark und heute noch mit einem aufgebauten Voranpunkt. Helfer, Hundeführer und Hund haben viel Erfahrungen gesammelt und gelernt. Dauer jeweils ca. 25 - 30 Minuten.

Gruppentraining in Fahrland

Am Samstag waren wir in Fahrland. Wir waren zu dritt mit Fußarbeit, Steadiness, Marks und Memoryblinds. Die 2 Stunden waren schön und anstrengend. Entfernungen lagen so bei 60 bis 100 Metern und es war nicht nur die Markierfähigkeit der Hunde gefragt. Hausaufgabe: Weiter sicheres Voran aufbauen und natürlich immer etwas Heel work.

Voran, Voran und nochmals Voran

Heute kleines Gruppentraining - wieder zum Thema Voran, aber diesmal im Wald. Alles gut sichtbar, also lockerer Buchenwald, aber jede Menge Totholzhindernisse mussten zuvor von HF und H überlaufen werden. Alles sichtig auslegt. Für uns abschließend super; zwischendrin war eine andere Hundeführererziehungsgruppe mit ihren Hunden den Weg entlang zum ersten Voranpunkt gelaufen. Ergo, ganz viele Gerüche. Einmal musste ich ein Mitarbeitergespräch vor Ort führen, dann war wieder klar, wie der Auftrag lautet.

Training mit Bianca und Micha in Fahrland

Am Freitag waren wir wieder in Fahrland. Im Walkup wurden erstmal zwei Punkte (mit Markierstäben) aufgebaut. Dazwischen gab es Verleitmarks, Memories (Halbblinds) und Steadiness. Die Hunde arbeiten zwei Stunden und sind während dessen ohne Leine am Fuss. Belohnt wird mit Ball - sehr zur Freude der Hunde. Dann wurde an einer dritten Stelle Beute ausgelegt und aus unterschiedlichen Entfernungen in abwechselnder Reihenfolge geschickt. Bewuchshöhe im Suchengebiet zwischen 30 bis 70 cm hoch. Zum Abschluss aufgestellt in der Line, es fielen Mehrfachmarks in die Wiese (Gräser zum Teil mannshoch). Wieder in abwechselnder Reihenfolge abgearbeitet. Das letzte Dummy war für Artur eine Art VollHalbblind. Ungefähr an dieser Stelle war schon Marks gefallen, aber ausgerechnet dieses hatten wir beide nicht gesehen. Hat er schön gemacht.

Gruppentraining in Fahrland mit Dummy-Launcher

Am Samstag gings wieder nach Fahrland. Heute gab es ein Gruppentraining mit Hundedamen und Dummy-Launcher. Mit dabei waren Bianca, Jana, Kristina und ich mit Hund, Micha der Trainier, Schütze und Helfer.

2 Stunden aus der Line Marks und Memories, plus übers Wasser, Memorie auf dem Wasser und vor allem Steadiness und Gehorsam.

Artur hat seine Aufgaben schön erledigt, die Hausaufgaben haben sich gelohnt.

 

Beim Sonntäglichen Morgenspaziergang hat uns Herrchen begleitet und so konnten wir den Stopppfifftest umsetzen. Helfer stellt sich in einiger Entfernung auf, wirft eine Markierung, die darf der Hund holen. Dann legt der Helfer an diese Stelle erneut etwas aus. HF sortiert den Hund ein, konzentriert und schickt voran. Auf halber Strecke - Stopppfiff - jetzt soll der Hund sich schnell und aufmerksam zumder

 

Langes Voran mit Verleitmark

Heute gab es eine Einzeleinheit Voran (rund 180 m) inkl. Mark im spitzen Winkel. Voranstrecken wurden gemeinsam erlaufen (Bewuchswechsel, Weg, Ebenenunterschied). Problem: Ich hatte sowohl Pfeife als auch Leine vergessen. Nach den ersten Missverständnissen ging es trotzdem gut. Dauer 40 Minuten. Fazit: Hund ist durch solche Schusseligkeiten von mir verunsichert - MERKEN! Arbeit dann aber sauber umgesetzt.

Artur und Familie wünschen allen ein frohes und gesundes Jahr 2016.

MT Training und MT Novice in Ahrensdorf

Wir hatten ein unheimlich spannendes und schönes Wochenende. Gestern haben Artur und ich an einem Vorbereitungstraining für einen Mock Trial in Ahrensdorf teilgenommen. Wir hatten super Wetter und laute nette Leute. Die englischen Richter Kim Jinks und Richard Ashdown waren sehr genau und sehr geduldig - ich habe eine Menge gelernt. Heute dann unser erster Start bei einem Mock Trial. Es ging wieder mit dem Traktor raus ins Gelände, dort angekommen - Hunde noch mal Toilette machen lassen - und dann Aufstellung zum Walk up. Startnummer 3 (also wir) hatte das erste Retrieve zu arbeiten. Artur ist schön raus, hat super markiert, pickt und kommt schnell wieder. Hund an die Leine - eine Runde weiter. Als alle einmal durch sind - Ende Walk up - es folgt ein Drive. Da hat es uns dann erwischt, wir konnten leider nicht weiter machen. Aber als Hundeführer lernt man ja nie aus und so habe ich den restlichen MT dazu genutzt, mir mal ein bisschen Handling abzugucken. Es war eine schöne Erfahrung und wir haben noch viel zu tun.

Workingtestsaison gestartet

Heute bin ich mit Artur in der Anfängerklasse beim Nuthe Cup gestartet. In Begleitung meiner Familie hatten wir einen wunderschönen, sonnigen Tag mit vielen netten Leuten, einer tollen Organisation und sehr netten Richtern.

Artur hat seine Sachen gut gemacht, ich als Hundeführer muss noch ein bisschen was lernen. Ziel für dieses Mal wurde jedenfalls erreicht, wir haben mit 75 von 100 Punkten bestanden. Jetzt kann es weitergehen. Herzlichen Glückwunsch auch an Kristina, Jana, Andrea und Micha und an alle anderen Glücklichen!

Schneesturm Training in Kartzow

In Vorbereitung auf unser Mock Trial Seminar und den MT Start am nächsten WE haben wir heute bei Micha trainiert. Zu Beginn gab es einen Walk up ohne Beute nur mit Schuss - oh Backe, was für ein Knall. Artur stand schön unter Spannung, war aber sehr gehorsam. Im Anschluss wurden mit den Hunden 4 Punkte aufgebaut, Entfernungen - weit! Während des Auslegens immer schön Fußarbeit, dann schicken auf die diversen Punkte, zwischendurch ein Mark, dann schicken über die alte Fallstelle, lief alles sehr gut. Das Wetter war bescheiden, aber das hat unsere lustige Runde nicht gestört. Ich freue mich nun auf nächste Woche!

Schönes Trainingswochenende

Am Samstag waren wir wieder bei Micha in Fahrland. Gearbeitet wurden beschossene Marks in Feld und Flur aus der Line. Dann weiter aus der Line Voran über verschiedene Geländewechsel auf erst zwei, dann drei verschiedene Punkte. Artur war die ganze Zeit ohne Leine an meiner Seite - das klappt erste Sahne.

Am Sonntag waren wir dann mit Jana und Kristina in Biesenthal zur ersten Wasserannahme. Artur hat schön gearbeitet, die Hundeladys neben ihm können jetzt arbeiten und er bleibt trotzdem ruhig und artig sitzen. Meine Trainingsziele habe ich an beiden Tagen erreicht!

Wassersaison hat begonnen

Artur war heute anbaden. Schön an unserem Artur ist, der geht auch ohne Beute schwimmen, einfach nur um zu schwimmen. Einstiege sind auch überhaupt nicht problematisch, also RundumSorglos. Natürlich wurde die Angelegenheit dann aber doch mit ein paar Steadyness und Apport/Voran-Übungen verbunden, alles sehr erfolgreich.

Training in Fahrland

Artur und ich haben wieder mal bei Micha trainiert. Micha selbst hatte seinen Hund Ajax dabei. Auf der Tagesordnung standen Aufgaben wie lange Vorans (abschl. rund 160 m) inkl. Verleitmarks und über alte Fallstellen drüber weg, Voran im Spitzenwinkel auf drei Punkte, Geländeübergänge vom Feld in den Wald und anders herum etc. Artur hat die Aufgaben schön gelöst, war gehorsam und steady. Ich freue mich über unsere Fortschritte.

Einweisetraining nach Haase/Grote

Heute haben wir wieder das Einweisehaus gebaut. Zusammen mit Jana und Kristina waren wir in Ruhlsdorf. Der Trainingsaufbau war sehr strukturiert, Artur und die Mädels sind absolut super gelaufen, haben die Kommandos gut angenommen - ich bin sehr stolz auf meinen Süßen. Grob überschlagen sind die Hunde rund 2,4 Km unterwegs gewesen.

28. Juli 2013 Formwertbeurteilung

Heute waren wir mit Artur in Ahrensdorf in Sachen Aussehen unterwegs. Bei 32 Grad kein wirkliches Vergnügen, aber es war alles super organisiert und war auch sehr kurzweilig. Bescheinigt haben wir einen schönen, freundlichen und zutraulichen Labrador Retriever, der aufgrund der Arbeitslinie knapp an einem Vorzüglich vorbei geschrammt ist.

Gesamtbeurteilung:

Formwert sehr gut

Sehr schöner Rüde des Gebrauchstypes, gute Größe, sehr ansprechender Rüdenkopf, dunkle Augen, korrekte Winkelungen, straffer Rücken, gute Kruppenlage, Katzenpfoten, recht gute Knochenstärke, flüssige Bewegungen.



 

Wir haben die Bringleistungsprüfung (BLP) bestanden

Ich bin super stolz – Artur und ich haben heute die Bringleistungsprüfung (BLP) in Ahrensdorf bestanden. Noch vor drei Wochen wollte ich die Meldung zur Prüfung mangels Trainingsmöglichkeit zurückziehen und heute haben wir sozusagen aus dem Stegreif mit 265 Punkte bestanden. Vor der Wasserarbeit hatte ich den meisten Bammel – geht er rüber oder nicht. Aber mein braver Junge ist rüber geschwommen, hat fein gesucht und ist auf dem Wasserweg wieder zu mir zurück. Da hat es mir vor Freude glatt die Tränen in die Augen getrieben. Artur hat seine Sache voll Super gemacht – ein richtiger Jagdhund eben. Der Richter meinte abschließend „… dass der Hund diese Punktzahl erhalten hat, liegt keinesfalls daran, dass er nicht sehr gut gearbeitet hat. Es liegt eher daran, dass sie einen ausgemachten Macho an der Leine haben … J."

 

Aus unserer Mädelsgruppe haben alle bestanden – herzlichen Glückwunsch noch mal. Wir waren eine gute Truppe.

Sportlich in den Winter

Damit wir auch im Winter fit bleiben - haben wir in dieser Woche auf dem Hundeplatz wieder mit Fun Agility angefangen. Am Freitag haben wir uns dazu in der Hundeschule Günter eingefunden und los gings. Vorher gab es ein kleines Grundgehorsamsprogramm und dann ab an die Geräte. Artur ist mit sehr viel Freude bei der Sache und wenn die anderen Hunde sonst interessant sind, so ist er beim Gerätedurchlauf voll bei mir. Wir wurden gelobt und freuen uns schon aufs nächste Mal.

Tolles Training mit den FDGB-Mädels

Treffpunkt Biesenthal, Teilnehmer Andrea, Jana, Wenke, Kristina und wir. Helferlein als Werfer Sven und Arnim, der Bernd für die guten Ratschläge J und Dummies auslegen.

  1. Markierung in schweren Bewuchs hinter einem kleinen, durchsichtigen Wäldchen. Markieren war hier Glückssache, ich den Artur schlussendlich einweisen, aber es hat geklappt. Merke: Gutes Gelände, weiter üben.
  2. In das ZaunRoundpen fliegt für jeden Hund einzeln ein Mark. Awayo, Enna, Baghira, Fuchsi haben es verstanden. Wenkes Hund Ebbe und Artur brauchten Nachhilfe. Das muss ich gesondert noch mal alleine üben.
  3. Dann Aufstellung in der Line, in dem Wäldchen vor uns findet ein Treiben statt, es fallen Dummies.
  4. Während des Treibens hat Bernd an 4 weiteren Punkten (den HFs durch Absprache bekannt) jeweils 5 Dummies aus.
  5. Drehung 180 Grad. Nun folgt ein Walkup, Helfer links und Helfer rechts laufen in guter und anfangs unterschiedlicher Entfernung vor uns.
  6. Es folgen Einzel- oder Doppelmarks.
  7. Dann die Steigerung: Die Hunde arbeiten zwischendurch die Blinds.
  8. Ich habe Artur auf ein Blind eingewiesen, das war der Hammer. Er musste vorbei an zwei anderen Stellen, die zwar in einiger Entfernung lagen, aber durch den Wind immer wieder an ihn herangetragen wurden. Hat er schön gemacht, mein Schnuckelchen. Mir war warmJ
  9. Über den Zaun habe ich ihn nicht noch mal aus der Entfernung geschickt, das wäre eh nichts geworden.
  10. Abschließend sind wir im Walkup wieder zurück zum Ausgangspunkt, allerdings als Fuss- und Steadiness-Übung. Super Abschluss – wir hatten fertig!
Etwas unelegant, aber immer oben auf!

Und wieder ein Hundejahr älter!

Mein lieber Artur, nun bist du schon vier Jahre alt. Ich wünsche mir, dass du noch lange gesund und munter mit uns durch Wald und Wiesen stromerst.

Training in Fahrland

Am Sonntag waren wir seit langem mal wieder bei Micha Simon zum Training. Wir waren zu fünft und haben gute zwei Stunden konzentriert und trotzdem entspannt trainiert. Es war eine angenehme Atmosphäre und Artur war sehr gut drauf. Ich war zufrieden mit dem was der Artur so gezeigt hat und wünsche mir für diese Saison, dass wir das mal bei einem Test rausholen :-).

 

Arturs Freundin, die liebe Enna, hat heute ihre Welpen geworfen. Im Kennel Wikvaya ist also nun der A-Wurf am Heranwachsen.

Seminar und Workingtest

Artur und ich waren zur Vorbereitung auf den Nuthe Cup bei Marion Kuhnt (WT-Aufgaben-Seminar) in Groß Glienicke. Nach einigen kleinen Mitarbeitergesprächen waren die Fronten geklärt und wir hatten gemeinsam Freude an den schönen Aufgaben.

Am 5. April sind wir dann in der Klasse F in Ahrensdorf gestartet. Die Tipps von Marion umsetzend verlief der Vormittag sehr erfreulich. Wir starteten bei Aufgabe 3 und erhielten schöne Punkte. Leider hat es uns dann beim letzten Apport in der letzten Aufgabe rausgehauen. Aber ich habe wieder viel über meinen Hund gelernt: Er ist doch sehr sensibel und übernimmt meine Stimmung sofort. Bei den anderen Aufgabe war ich angespannt, aber innerlich fröhlich. Bei der letzten Aufgabe verkrampft, missgestimmt und dadurch auch unkonzentriert und das hat sich gleich auf Artur übertragen. Es war trotz allem ein schöner Tag und wir haben trotz 0 ein tolle Punktzahl erreicht. Nun heißt es dranbleiben!

Artur's Freunde konnten den Nuthe Cup bestehen. 

„Trainings“Workingtest Clauert Cup

Wir konnten den WT Clauert Cup am 12. Juli leider nicht bestehen. Nach sechswöchiger Trainingspause inkl. 3 Wochen Urlaub, war der Artur leider nicht auf ernsthaftes Arbeiten eingestellt und ich muss gestehen, ich wahrscheinlich auch nicht. Aber vier Nullen sind schon ein harter Schlag. Und das, wo unser Gehorsamstraining (Stopppfiff, Fussarbeit, kleine Suche und Einweisen) eigentlich gute Früchte getragen hatte. Aber alles das, was schon saß, wie Steadiness und Standruhe war für den Tag vergessen. Noch vor drei Wochen hatten wir bei gemeinsamen Spaziergängen mit Kristina und Enna das Spielen der beiden mit dem Ball und Arturs artiges Warten frei bei Fuss trainiert und gefestigt. Ich machte mir auch beim letzten Training vor sechs Wochen (nach anfänglicher Anspannung) bei Micha mit Jana (Edda) und Kristina (Edda) keine Gedanken, Artur hatte alles schön gearbeitet, ob an Land oder Wasser, mucksmäuschenstill und abwartend.

Die Aufgaben beim Clauert Cup waren sehr schön. Mark und Blind in der ersten Aufgaben, inkl. Sprung über Zaun: Ich musste Artur auf das Mark einweisen (klappte super, hätte aber nicht sein müssen), Abgabe super, rausgehen super, reagieren auf Stopppfiff super, kleine Suche super, aber eben  insgesamt alles bisschen viel. Da gab es noch Punkte.

Aufgabe zwei: Es fielen zwei Schuss, einer fürs Blind, einer fürs Mark. Artur war so voller Spannung, hat die Helfer mit der Waffe und dem Dummy gesehen, ich hab ihn nicht richtig konzentriert (wird schon gutgehen) = Schuss fällt, Schuss fällt zwei, es folgt das Mark, warten auf die Freigabe. Die Richterin donnert „FOUR“ und Artur war weg. Aha! NULL!

Aufgabe drei (eigentlich fünf): Teamaufgabe mit Trainings- und Spaziergehpartnerin Kristina (Enna). Walk-up mit jeweils zwei Marks, ein langes in Front, ein kürzeres in hohes Gras links von uns. Aufstellung, Walk-up, Schuss eins, Mark links, Schuss zwei Mark lang. Freigabe für uns, Apport aus der Wiese. Anfangs dachte ich OK, der läuft genau in der Spur, gleich pikt er und kommt wieder. Und dann – große Suche, korrigieren, und zum zweiten Mal muss ich ihn auf ein Mark einweisen. Er kriegt Wind, pikt und zurück. Enna wird auf das lange Mark geschickt, alles gut, aber auf dem Rückweg muss sie mal. Da sind bei mir wohl schon die Schotten gefallen und Artur hat „markiert“. Positionstausch – Walk-up: ich laufe jetzt direkt auf die „Stelle“ zu. Schuss ein, Mark links, Schuss zwei, langes Mark. Enna darf zuerst, pikt und zurück. Und jetzt ich: Freigabe und wiedermal stelle ich mir die Frage, womit schicke ich jetzt. Ich entschließe mich für Artur Apport?! Und Artur geht rauf, gleich rechts rüber und Puschstelle suchen. „NEIN“! – das will ich nicht. Ich versuche ihn von dort irgendwie weiter zuschicken, aber es müssten jetzt noch mindestens dreißig Meter gemeistert werden. Ein Versuch „Rüber“, ne auch nicht. Mist. Ich lasse Artur sitzen, spreche die Richter an, weiß aber selbst nicht, was ich eigentlich sagen soll, Mario Hickethier übersetzt dann, ob ich den Hund zurückholen will. JA!. Also gut, NULL, ich hole zurück, sende mit VORAN und so hätte es auch beim ersten Durchlauf klappen können. Hund geht raus, kriegt Wind, ich unterstütze mit Stakkato, Pick up und kommt zurück.  Leider hatte Enna zu diesem Zeitpunkt beschlossen, dass ihr die Warterei zu lange dauert, es tut mir sehr leid, liebe Kristina!

Jetzt sind wir weiter zur nächsten Teamaufgabe, die eigentliche 3: Wasser- und Landmark, im Wechsel zu arbeiten. Schuss, Wassermark, Schuss, Landmark. Enna sollte zuerst das Wassermark holen, aber da kam Artur ihr zuvor. Ich war fassungslos, „Das hat er ja noch nie gemacht“! Aber Baustellen, wie Schütteln vor der Abgabe hatten wir nicht, das hat alles geklappt. Sauber rein, sauber raus, wären bestimmt schöne Punkte geworden, wenn, ja wenn L. Also Hund an die Leine.  Er durfte dann noch eine Wassermarkierung holen, damit Enna die Aufgabe zu Ende arbeiten konnte.

Es folgte eine lange Pause, aufgrund des Staus vor Aufgabe 4. Warum ich jetzt eigentlich nicht den Entschluss gefasst habe, auszusteigen, weiß ich abschließend nicht. Wahrscheinlich, weil Kristina dann keinen Partner mehr gehabt hätte. Also irgendwann dann in die letzte Aufstellung. Hund ab leinen, Artur sieht rechts das Wasser und plötzlich fängt der auch noch an zu fiepen. Nicht lange, nicht laut, aber der Richter hats gehört, die Leine war schon ab, also NULL. Naja, es folgt ein Treiben in 20 Meter Entfernung. Es „fliegen“ sechs Kaninchen, zwei davon sind anschließend Fahnenflüchtig und wollen per Blind gefunden werden. Treiben ist beendet, Walk-up ca. 10 bis 12 Meter auf das Jagdgebiet drauf zu. Und nun wieder, Kristina soll schicken, Artur fliegt förmlich mit raus, ist vor Enna am Dummy, pikt, Abgabe sauber, aber leider ohne Auftrag. Also wieder Hund anleinen, Enna darf arbeiten und bevor sie ihr geflüchtetes Karnickel holen darf, soll Artur noch ohne großes „aufleben“ ein Dummy aus der kleinen Suche holen. Der ist heute wirklich alles andere als langsam, raus, Stopp, Wind, kurzer verbaler Hinweis, Pick up, Abgabe und anleinen.

Während der Veranstaltung habe ich mich mit Galgenhumor über den Tag gerettet. Nachts habe ich zwei Stunden Zeit gehabt, darüber in Ruhe nachzudenken. Gerade wegen der ganzen Nullen habe ich aus diesem Tag und der Teilnahme viel gelernt. An mindestens drei der vier Nullen bin ich wirklich selbst Schuld. Bei Aufgabe 5 (für uns drei) hätte ich erkennen müssen, dass der Reiz mit der Puschstelle groß ist, und hätte ihn besser konzentrieren und anders schicken müssen. Bei Aufgabe drei fehlte auch wieder die Konzentration (meine und die vom Hund) ich hätte ihn von dem Wassermark wegdrehen sollen.  Und spätestens danach hätte ich erkennen müssen, dass wir für diesen Tag nicht mehr zu gebrauchen sind, und hätte abbrechen MÜSSEN.

Fazit: Training der letzten Wochen – Fussarbeit, Stopppfiff, kleine Suche und Ruhe beim Einweisen – haben etwas gebracht, das lief sehr gut. Alles andere war einfach unserer Urlaubslapomastimmung und der fehlenden Konzentration geschuldet.

Sportlicher Sommer

In diesem Sommer haben wir viel für die Kondition getan. Erst die schönen und anspruchsvollen Wandertouren in Bayern und dann bald jeden Tag mit dem Fahrrad an den See und schwimmen. Artur hat mächtig an Muckis zugelegt, er sieht sehr gut aus. Auffallend ist, dass er auch bei der Dummyarbeit unheimlich schnell unterwegs ist. Nun geht die Pilzsaison los und das gefällt ihm auch sehr.

Uuiii, war wohl ein Glühwein zuviel!

 

Wir wünschen all unseren Lesern frohe und gesunde Weihnachten und einen guten Rutsch ins Jahr 2013.

 

Liebe Grüße

Euer Artur mit Zweibeinerfamilie

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Texte von B. Asmussen Fotos: B. Asmussen J. Hentschel K. Woick S. Parnack